Demenzblick

Demenzblick

Wir brauchen einen anderen Blick auf die Demenz.

Wir schauen nicht auf Defizite, sondern auf die Fähigkeiten, die weiterhin vorhanden sind.

Mein Umgang mit Dementen hat mir gezeigt, dass es ihnen hilft, wenn wir sensibler mit ihren Bedarfen umgehen. In meinen praxisbezogenen Ansätzen, die ich schriftlich in Konzepten oder in Schulungen und Vorträgen vermittle, geht es um den leichteren Umgang mit dem Thema für die Demenzbegleiter (Angehörige, Fachkräfte).

Von Demenz betroffene Menschen werden von der Gesellschaft nach wie vor stigmatisiert und ausgegrenzt (siehe Alzheimer Bericht 2012).

Das Ergebnis einer Befragung stellt dar, dass der Betroffene mit der Diagnose Demenz diese aus Angst vor negativen Reaktionen geheim hält.

Dies geschieht nicht grundlos. Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass sich Menschen mit Demenz in einer entwürdigten Situation befinden. Dadurch berauben wir sie der menschlichen Würde.

Der anhaltenden Stigmatisierung ist es geschuldet, dass viele Betroffene und ihre Angehörigen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Erste Symptome werden ignoriert und somit eine frühe therapeutische Unterstützung verpasst.

Von daher ist es sehr wichtig, den Blickwinkel zu verändern.

Zu suchen ist nach neuen Wegen des Sorgens im Umgang mit Demenz (Reimer Gronemeyer 2019) und dafür möchte ich mich gerne weiter einsetzen und stehe Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.